
Herausforderungen und Perspektiven für Europa und die Schweiz
21. internationales Europa Forum Luzern, KKL Luzern
Öffentliche Veranstaltung: Montag 7. November 2011 17.30 bis 20.00 Uhr
Symposium: Dienstag, 8. November 2011 09.00 bis 17.30 Uhr
Die Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Bewältigung haben in zahlreichen Ländern zu einer Schuldenkrise geführt. In einigen Staaten des Euro-Raums ist die Verschuldung in Relation zum Bruttoinlandprodukt seit 2008 dramatisch angestiegen. Eine Refinanzierung aus eigener Kraft besonders stark verschuldeter Staaten wird zunehmend schwieriger.
Darüber hinaus haben die im Kern nationalen Schuldenprobleme über die Gemeinschaftswährung Euro längst internationale Ausmasse angenommen, worunter auch die Schweiz leidet. Die EU, die EZB und der IWF haben zusammen Rettungsprogramme im Euro-Raum beschlossen. Ob mit durchschlagendem Erfolg, ist ungewiss. Bei ausweglosen Situationen scheint der radikale Ausweg über die geordnete Umschuldung immer realistischer und wird auch in Fachkreisen immer ernsthafter diskutiert. In den USA ist derweilen zwischen Republikanern und Demokraten eine tiefgreifende Uneinigkeit über die Schuldenpolitik aufgekeimt. Zu allem Übel haben in jüngster Zeit die Urteile der Rating-Agenturen die Märkte zusätzlich destabilisiert.
Vor diesem Hintergrund befasst sich das 21. internationale Europa Forum Luzern mit den Ursachen und Wirkungen der Finanz- und Schuldenkrise, thematisiert Ansätze zu deren Überwindung und geht der Frage nach, wie die Schweiz mit den Folgen der Krise finanz- und wirtschaftspolitisch umgehen soll.
Die aktuelle Lage
Einschätzung von Prof. Christoph A. Schaltegger, Universität Luzern
Film mit Christoph A. Schaltegger

