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Archiv 2010


Bildung, Forschung, Innovation

Der Industriestandort Schweiz in Europa und der Welt


19. internationales Europa Forum Luzern
Montag, 8. und Dienstag, 9. November 2010, Konzertsaal, KKL Luzern



Die Zukunft des Forschungs- und Industriestandortes Schweiz steht vor gewaltigen Herausforderungen, die Globalisierung beschleunigt sich. Die Standortkonkurrenz durch schnell wachsende Schwellenländer ist für die Schweiz zunehmend spürbar. Als Hochkostenland stehen wir in einem besonders harten Wettbewerb. Die aufstrebenden Länder investieren enorme Mittel in die Bildung und damit sehen sich auch die Forschungsstandorte einer zunehmenden Konkurrenz gegenüber. Nationen übergreifende Forschungspartnerschaften gewinnen an Bedeutung. Diese dynamische Ausgangslage wird den Innovationsstandort Schweiz in Zukunft wesentlich prägen.


Noch verfügt die Schweiz über eine vergleichsweise komfortable Ausgangslage. Sie liegt beispielsweise 2009 im European Innovation Scoreboard (EIS) bei den meisten Indikatoren im Innovationsvergleich weit über dem innereuropäischen Mittel. Dänemark, Finnland, Deutschland, Schweden, Grossbritannien und die Schweiz gehören zu den innovativsten Länder Europas. Auch in verschiedenen globalen Rankings nimmt die Schweiz Spitzenplätze ein. Die Innovationsvergleiche widerspiegeln die Stärken einer im weltweiten Wettbewerb beweglichen Schweizer Wirtschaft, die auf einer leistungsfähigen Wissensbasis und der starken Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und Wissenschaft aufbauen kann. Diese vielschichtig ausgeprägte Kooperation bildet den Nährboden für das Wachstumspotential der Exportwirtschaft.


Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung:


Neben einer Grundsatzdiskussion über die Zukunft des Schweizer Industriestandortes in Europa und der Welt werden grundlegende Voraussetzungen und erforderliche Rahmenbedingungen für Innovationen an internationalen und nationalen Beispielen analysiert und schliesslich ein Ausblick auf die Wachstumspotentiale unserer Industrie gewagt.



ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv (M)                        
Podcasts

19. int. Europa Forum Luzern


Audiobeiträge vom 8. November 2010


Der Finnische Wirtschafts-Minister Mauri Pekkarinen erläuterte die Strategie Finnlands bezüglich technologischem Fortschritt und Innovation.


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Dr. Wolfgang Burtscher, Vize-Direktor für Forschung der Europäischen Kommission, erläuterte die Hauptstossrichtung der EU-Forschungspolitik.


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Podiumsdiskussion über die zukunftsträchtigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Innovationsstandort mit: Ralph Eichler, Nick Hayek, Christoph Mäder, Jürgen Mayer, Wolfgang Burtscher. Moderation Markus Spillmann.




Audiobeiträge vom 9. November 2010


Staatssekretär Mauro Dell’Ambrogio sprach über die Strategie des Bundes für eine forschungs- und bildungsstarke Schweiz und das europäische und globale Umfeld.


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Einen spannenden Einblick in die Innovations-Entwicklung von China präsentierte Sylvia Schwaag-Serger von der schwedischen Förderagentur INNOVA.


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Einen Ausblick zum Thema Forschung und Gesellschaft in der Zukunft wagte Professor Gerd Folkers vom Collegium Helveticum.


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Zum Abschluss der Tagung sprach Professor Rudolf Stichweh von der Universität Luzern zur Funktion der Schweizer Universität bezüglich Bildung und Innovation.



Downloads

Tagungsprogramm (629 KB)

Referentendossier (1.7 MB)

Impressionen